… About Being Too Kind

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Today’s column is about a question, Atusa and me barely find an answer for: Is there a ‚too kind‘? Beforehand I’d like to clarify some things for you to understand what we’re actually on. Atusa and me are the sissies per se. Absolutley and undoubtley. Not within the meaning ‚we’re afraid of doing rare stunts‘ (that maybe too) – it’s more about that we conquer ourself automatically or feeling conquered, for the other person to feel more comfortable in their skin. I’m not driving at saying ‚Oh look, Atusa and me are soo kind‘. No, quite the contrary. We’re fighting against our conscience to become tougher, but we don’t no were us to put.

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In general it seems that kindness has no limits. Basically it’s totally right, but imagine: All of us (resp. I hope that it concerns the majority) like to relinquish something to make someone else happy instead. For example you go for a sandwitch and you’re just about to take the first bite til you see another person having nothing. Alright, normal people let the person snack some bites or providing the half of it. Atusa and me, on the other hand, would give the whole sandwitch and in the best case a drink as well. Often you don’t only get no ‚thank you‘, sometimes the person just even takes the sandwitch and runs away gleefully. And we’re standing there. Without a sandwitch. And at best realising at some remote period that we just got roasted. In fact this is how we feel way too often after doing something kind. Very sad. But also we can’t be offended cause nobody forced us to give away the whole sandwitch at one go. We want the best for others and are doing what everyone requires and at the and we’re drawing the shortest straw. Why? Because of being naive apple-polisher. At first we thought that acting out of morale and altruism is what is making a person to a good person and usually what goes around comes around, right? No chance, a piece of shit you’re getting back, that’s it. Reality and society are wired diffrently. A well known paradox as an example: In fact the person knows to appreciate you for your honest affection and loyality but on the other hand he/she uses this to blackmail you emotionally and to exploit you to the end. Sure, the person knows you’d rather bite the bullet instead of showing where the limits are, because of being too soft. We’re not scared of saying our opinion, we just have this weird need to let others feel that they have somone and that they good enough as they are, even if they don’t. 12434540_939118336179152_831555320_n

Long story short: Yes! There is definetly a ‚too kind‘. That’s why I recommend to think twice how much you can and want to give, before putting yourself too much in the background and getting somewhere you weren’t purposed to get in to. Nevertheless I don’t want this to destroy my personal view of morale and good-nature and getting an asshole (even if we tried once, but failed immediatley). I think the most important is to stay always true to yourself! Atusa and me would rather seal off instead of being succefull but selfish. At the end we not only show weakness, we also own strength and patience, cause don’t forget: if you take the piss out of us, we’ll know it, but you won’t realise, that we actually know it.


Die heutige Kolumne dreht sich um eine Frage, die wir uns nie wirklich selbst beantworten konnten: Gibt es ein ‚zu nett‘? Vorab muss ich erst ein paar Dinge klären, damit ihr versteht, warum uns diese Frage so sehr beschäftigt. Atusa und ich sind die kompletten, emotionalen Weicheier. Absolut und zweifellos. Nicht im Sinne von ‚wir haben Angst krasse Stunts hinzulegen‘ (das vielleicht auch) – wir meinen eher, dass wir uns anderen automatisch emotional unterwerfen bzw. unterworfen fühlen, damit sich die andere Person bloß nicht unseretwegen unwohl fühlt. Ich will damit keinesfalls sowas andeuten wie ‚Atusa und ich sind jaa sooo nett‘. Im Gegenteil. Wir kämpfen mit unserem Gewissen darum, härter zu werden, doch wissen nicht genau wohin mit uns. Es besteht generell die Annahme, dass Nettigkeit keine Grenzen kennt. Ist prinzipiell auch richtig so, aber stellt euch mal vor:  Wir alle (bzw. hoffe ich dass es zumindest die Mehrheit bePicMonkey Collage6trifft) verzichten doch gerne auf etwas, damit es dafür wem anderes besser geht. Zum Beispiel habt ihr euch gerade ein Sandwitch gegönnt, worauf ihr euch mega gefreut habt und ihr seid kurz davor reinzubeißen, bis ihr plötzlich jemanden seht, der keins hat. Normale Menschen geben daraufhin ein Stück oder die Hälfte  ab, Atusa und ich hingegen geben gleich das ganze Sandwitch und am besten noch einen Drink hinterher. Oft gibt’s dann nicht nur kein ‚Danke‘, sondern die Person rennt schadenfroh weg. Mit unserem Sandwitch. Und wir stehen da. Ohne Sandwitch. Bemerken wahrscheinlich sogar erst hinterher, dass wir dick verarscht wurden. Doch man kann sich andererseits auch nicht beschweren, da uns keiner gezwungen hat gleich das ganze Sandwitch abzugeben. Und so ist es bei Atusa und mir. Wir möchten das Beste für andere, tun was von uns verlangt wird, glauben wir tun das Richtige und letztlich, ziehen wir immer die Arschkarte. Warum? Weil wir naive ‚Ja-Sager‘ sind. Eigentlich dachten wir immer, aus Moral und Nächstenliebe zu handeln, ist das, was einen letztlich zu einem guten Menschen macht und gute Menschen, bekommen bekanntlich Gutes zurück. Pustekuchen, einen Scheiß kriegt man. Realität und Gesellschaft ticken nunmal anders. Ein bekanntes Paradox als Beispiel:  Die Person weiß es zwar, dich für deine ehrliche Zuneigung und Loyalität zu schätzen, nutzt es jedoch gleichzeitig, dich emotional zu erpressen, indem sie deine Gutmütigkeit bewusst bis zum ermüden ausnutzt. Denn klar, sie weiß, du beißt lieber in den sauren Apfel, als der Person zu sagen wo die Grenzen sind. Wir schlucken alles runter, nicht vor Angst unsere Meinung zu sagen, sondern im Wohle der anderen Person, da wir das komische Bedürfnis haben unserem Gegenüber das Gefühl zu geben nicht alleine und gut genug zu sein, auch wenn dem nicht so sein mag. Lange Rede kurzer Sinn: Ja! Es gibt sehr wohl ein ‚zu nett‘ und ich empfehle jedem dreimal zu überlegen wie viel man für eine bestimmte Person opfern will und vorallendingen auch kann, bevor man aus Gutmütigkeit irgendwo reinrutscht, was  nicht so beabsichtigt war. Aber trotzallem will ich mir durch sowas auch nicht meine eigene Vorstellung von Moral kaputt machen, bzw. deswegen zum Arschloch werden (was wir zwar versucht haben, daran jedoch kurzerhand kläglich gescheitert sind). Ich finde das Wichtigste ist seinen eigenen Werten treu zu bleiben. Atusa und ich schotten uns lieber ab, statt erfolgreiche Egoisten zu sein. Denn letztlich beweisen wir nicht nur an Schwäche, sondern auch an Stärke und Geduld, denn nicht vergessen: Wenn ihr uns verarschen solltet, dann wissen wir es, ihr wisst nur nicht, dass wir es wissen.

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be enVogue, baby!

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